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Dienstag, 21. November 2017
 
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Über Handelsvertreter
 

Wirtschaftsverband für
Handelsvermittlung und Vertrieb
Bergisch Land (CDH) e.V.

CDH Bergisch Land
Freyastr. 68
42117 Wuppertal
Tel. 0202-44 84 80 / 89
Fax 0202-49 36 137
E-Mail: cdh@cdhbl.de
 

Wir bieten Mehrwert
Der Verband in der Pressedarstellung:
Interview mit dem Vorsitzenden 

2. Vorsitzender
Rolf Schlipköter

Was sehen Sie als die wesentliche Aufgabe Ihres Verbandes und warum sollten Handelsvertreter und andere Vertriebsunternehmer Mitglied bei ihnen sein oder werden?

Rolf Schlipköter: Wir sind ein Mehrwertverband, das ist die permanente Meßlatte unserer Arbeit. Mehrwert vor allem durch Vertretungsangebote, eine fachlich versierte Rechtsberatung mit langjähriger Praxis in Arbeits- und Vertriebsrecht, Unterstützung bei der Beantwortung von Steuer- und Sozialversicherungsfragen, unterschiedliche Einkaufsvorteile wie Rahmenabkommen z.B. mit Autoherstellern, ein Vertragspartner für vertriebsspezifische Versicherungen usw. Mehrwert aber auch durch den Informationsvorsprung, den wir unseren Mitgliedern im Wettbewerb verschaffen.

Und durch berufsständische Interessenvertretung: unser Bundesverband in Berlin war beispielsweise maßgeblich daran beteiligt, daß es bei der Absetzbarkeit von Werbeartikeln bleibt und eine Erhöhung der Dienstwagensteuer verhindert werden konnte. Für die Beiträge unserer Mitglieder gibt es einen klaren Leistungsrückfluß und meßbare Arbeit. Wir gehen mit den uns anvertrauten Beiträgen zudem äußerst kostenbewußt um. Davon können sich Interessenten wie Mitglieder jederzeit gerne überzeugen. Wir haben keine Glaspaläste oder Vorzimmer-Bürokratien.

Was bedeutet die berufsständische Interessenvertretung für ihren CDH-Landesverband konkret?

Rolf Schlipköter: Wir wollen und werden uns stärker gegenüber der Politik zu Wort melden, um zu mehr Chancenausgleich zugunsten unserer mittelständischen Mitglieder zu kommen. Wir möchten politische Entscheidungsträger in der Region und im Land dafür gewinnen, die Rahmenbedingungen für Kleinunternehmer und Mittelständler deutlich attraktiver zu gestalten. Dafür werden wir uns Kommunikationsplattformen schaffen und unsere Lösungsansätze und unser Know-How als Wirtschaftsfachleute einbringen. Klar, deutlich und kompetent.

Wir werden veranschaulichen, daß Selbstausbeutung keine zwingende Grundtugend allein mittelständischer Unternehmer in unserem Land sein kann. Insbesondere dann nicht, wenn andere gesellschaftliche Gruppen und deren Vertreter nicht ebenfalls zu mehr Leistung bereit sind. Es ist nicht nachvollziehbar, daß es in unserer Gesellschaft offenbar als chic oder zumindest normal empfunden wird, daß ein kleiner Unternehmer die 40-Stunden-Woche gleich zweimal wöchentlich schafft, während andere um 35 oder 36 Stunden Wochenarbeitszeit zanken. Die soziale Komponente unserer Marktwirtschaft hat auch für Selbständige zu gelten. Ein Kollege sagte mir kürzlich, das einzig noch sichere Recht des Unternehmers sei das Recht auf einen Herzinfarkt. Das ist klar überzeichnet, aber es macht deutlich, wie die Stimmungslage ist. Das kann und darf nicht so bleiben.

Was wünschen Sie sich von den Vertriebsunternehmen in der Region?

Rolf Schlipköter: Etwas mehr Zeiteinsatz für Gemeinsamkeit. Ein großes Problem des Mittelstandes und damit auch der Vertriebsunternehmen ist die fehlende Wahrnehmung in der Gesellschaft. Bei uns machen zahllose gute Solisten ihre private Hausmusik. Allein und meist ungehört. Während andere wirtschaftliche Kräfte und gesellschaftliche Gruppen gut organisiert als gewaltige Orchester durchs Land ziehen und so ihre Positionen durchsetzen. Gemeinsam wären wir mindestens genauso stark und hörbar. Da muß sich was ändern. Und das fängt in den Städten an, wo sich Unternehmer persönlich kennen. Rein in die Region und das Land, wo man zumindest voneinander weiß und auch über die Verbände zueinander findet. Sich gemeinsam zu organisieren und in einem eingrenzbaren zeitlichen Rahmen auch zu engagieren, bedeutet aktive Existenzsicherung. Für jeden von uns.
 
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